Nachlassplanung bei "Problemkindern"

Die Familie der Mustermanns ist einfach strukturiert: Glücklich in erster Ehe verheiratet, zwei wohlgeratene Kinder.
Die Wirklichkeit schafft jedoch häufig kompliziertere Ausgangslagen, bei denen die Ziele des Erblassers oft nur mit ausgefeilten Konstruktionen zu erreichen sind. Einige Beispiele gefällig?

  • Kinder aus einer gescheiterten Beziehung: Das Vermögen des Erblassers könnte "über Bande" an den Ex-Partner fallen. Nämlich dann, wenn er zuerst stirbt, später sein Kind und dieses durch seinen anderen Elternteil (den Ex-Partner) beerbt wird.
  • Stiefkinder: Obwohl ohne gesetzliche Erbberechtigung, sollen sie nicht selten wie eigene Kinder behandelt werden. Nicht in allen Fällen ist das problemlos zu realisieren.
  • "Problemkinder": Das sind Angehörige, die aufgrund einer Behinderung, einer psychischen Erkrankung, Arbeitslosigkeit oder Insolvenz ihren Lebensunterhalt nicht durch eigenes Einkommen bestreiten können oder überschuldet sind. Ohne besondere Schutzmechanismen müssten sie ererbtes Vermögen ganz oder teilweise abgeben - an den sie unterstützenden Sozialleistungsträger oder an ihre Gläubiger. Zum Behindertentestament hat Ihr Notar Dr. Thomas Kornexl eine Broschüre erstellt, die Sie kostenlos herunterladen können.
  • "Unliebsame Pflichtteilsberechtigte": Bestimmte nahe Angehörige haben einen Anspruch auf eine Mindestbeteiligung am Nachlass. Auch wenn sie enterbt sind. Diesen Pflichtteilsanspruch kann der Erblasser nur in (äußerst seltenen) Ausnahmefällen wirksam entziehen. Durch rechtzeitiges Handeln lässt er sich aber (wenn auch nicht grenzenlos) verringern.

Seit vielen Jahren befasst sich Dr. Thomas Kornexl intensiv damit, im konkreten Fall individuelle und interessengerechte Lösungen zu entwickeln. Für einfache und für komplizierte erbrechtliche Gestaltungsprobleme.

 

 
Dr. Thomas Kornexl
Dr. Susanne Herrler
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