Ihr Notar im Erbrecht

Ob vor oder nach dem Erbfall - das Gesetz hat auch im Erbrecht dem Notar besondere Aufgaben zugewiesen:

Öffentliches Testament und Erbvertrag
In ihnen wird die Nachlassplanung juristisch "wasserdicht" umgesetzt und dabei meist noch erheblich Geld gespart.

Erbscheinsantrag
Hat der Verstorbene (den das Gesetz „Erblasser“ nennt) ein gültiges eigenhändiges Testament errichtet, müssen die Erben in den meisten Fällen nachweisen, dass der Nachlass nun ihnen gehört. Um den dazu erforderlichen Erbschein zu bekommen, können sie sich entweder an das Nachlassgericht oder an jeden Notar wenden.

Erbausschlagung
Manchmal übersteigen die Schulden des Verstorbenen den Wert der von ihm hinterlassenen Vermögensgegenstände. Das Gesetz lässt dem Erben dann nur wenig Zeit zum Luftholen: Will er das Erbe nicht antreten, muss er es kurzfristig ausschlagen. Damit eine solche Erbausschlagung gültig ist, muss sie vom Notar beglaubigt werden.

Erbteilsübertragung
Sind mehrere Personen gemeinsam Erben geworden, bilden sie eine Erbengemeinschaft. Der einzelne Miterbe kann ohne die anderen weder einen Nachlassgegenstand noch seinen Anteil daran zu Geld machen. Der Erbteil als Ganzes lässt sich jedoch verkaufen. Damit dabei aber auch alles mit rechten Dingen zugeht, muss ein solcher Erbteilskauf zwingend vom Notar beurkundet werden.

 
Dr. Thomas Kornexl
Dr. Susanne Herrler
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